Es ist immer wieder ein schönes, zufriedenstellendes Gefühl und überaus motivierend, wenn gute, sorgfältige Arbeit belohnt wird. Wenn sich die Natur für die Mühen in Weinberg und Keller mit großartigen Weinen revanchiert. Und dies auch Fachleute lobend anerkennen.

Gleich drei renommierte Weinfachbücher beschreiben das Weingut und die Weine des Jahrgangs 2019. Damit ist nach Jahrzehnten des Dornröschenschlafs auf Schloss Frankenberg eine vielversprechende neue Epoche angebrochen – gemäß dem Motto des Besitzers und Schlossherrn Prof. Dr. Dr. Peter Löw: Alte Mauern, neuer Glanz.

Auszeichnungen für das Weingut und den Jahrgang 2019

Im „Eichelmann Deutschlands Weine 2012“ (1.248 Seiten, Mondo-Verlag, Heidelberg) wurde Schloss Frankenberg neu aufgenommen und mit einem Stern und dem Prädikat “Überdurchschnittliches Weingut“ ausgezeichnet.

Das jährliche erscheinende Standardwerk gilt als „umfassendster und kritischster Weinführer Deutschlands“ (Börsenblatt). Sein Herausgeber ist der angesehene Verleger und Weinkritiker Gerhard Eichelmann, den der Hessische Rundfunk als „Reich-Ranicki für Weingüter und Weine“ bezeichnet hat.

Über die 2019er Weißweine von Schloss Frankenberg heißt es im neuen Eichelmann: „Die Weine sind alle recht verhalten und jugendlich, zeigen aber eine klare Handschrift. Sie sind kompakt, angenehm zurückhaltend in der Primärfrucht, kraftvoll und durchgegoren.“

Der neue „Vinum Weinguide Deutschland 2021“ (1.080 Seiten, Intervinum AG Zürich) hat Schloss Frankenberg ebenfalls neu aufgenommen und mit einem Stern ausgezeichnet. Das Jury-Urteil: „Die Weine sind sauber vinifiziert und strahlen Frische und Trinkfreude aus.“

Im „Falstaff Weinguide Deutschland 2021“ (704 Seiten, Falstaff Deutschland GmbH, Düsseldorf) heißt es über Schloss Frankenberg und seine Weine: „Weinbau und Kellerwirtschaft sind bereits wieder in Schuss – und belegen mit ihrem sehr ansprechenden Debüt in unserem Guide, dass die zum Schloss gehörigen Lagen Potenzial besitzen.“ Das ist den Testern sogar zwei Sterne wert.

Und das Hamburger Genuss-Magazin „Savoir Vivre“ hat dem 2019 Sylvaner – Alte Reben – Schloss Frankenberg sowie dem 2019 Roter Traminer Schloss Frankeberg“ jeweils drei Savoir-Vivre-Sonnen verliehen: die Höchstwertung. Der 2019 Secco – Selection Amalie Löw – Schloss Frankenberg kam immerhin auf zwei Sonnen.

Die Arbeit von Maximilian Czeppel trägt erste Früchte

Damit hat die Arbeit des neuen Betriebsleiters Maximilian Czeppel Früchte getragen. Er ist seit 2019 für den Weinbau auf Schloss Frankenberg verantwortlich. Czeppel, Jahrgang 1989, ist trotz seiner Jugend ein erfahrener Weinfachmann. Nach der Winzerlehre im renommierten fränkischen Weingut Schmitt’s Kinder in Randersacker/Main und dem Weinbau-Studium an der Fachhochschule Geisenheim im Rheingau (Hessen) hat er u. a. im traditionsreichen Topweingut Dr. Crusius an der Nahe gearbeitet und bei der legendären Südtiroler Winzerin Elena Walch wertvolle Auslandserfahrungen gesammelt.

Maximilian Czeppel weiß, dass große Weine nicht nur im Keller, sondern vor allem draußen in der Natur entstehen und in ihrem Wesen die Erde und das Mikroklima – also das Terroir – widerspiegeln. Das hat die Trauben, die hier gereift sind, entscheidend geprägt. Seine Wein-Philosophie beinhaltet einen naturnahen und reduzierten Einsatz an Pflanzenschutz, sowie eine nachhaltige, Humus aufbauende Bearbeitung der Böden mit Düngematerial aus der eigenen Landwirtschaft von Schloss Frankenberg, was das Bodenleben verbessert und die Fruchtbarkeit der Böden langfristig erhöht.

Maximilian Czeppel steht für klar definierte Weißweine, die nicht nur Frische und Sortentypizität haben, sondern auch mit dem Terroir von Schloss Frankenberg, seinem unverwechselbaren Charakter, sehr individuell brillieren können. Dieses Ziel ist ein langer, aber sehr schöner, bisweilen auch überraschender Weg. Ein Anfang ist mit den ausgezeichneten Ergebnissen von 2020 gemacht. Voller Energie und Tatendrang gehen Czeppel und sein Team ins neue Jahr 2021.