Scheurebe und Roter Traminer: Raritäten aus dem Schloss

2018-12-06T12:29:49+00:006. Dezember 2018|Wein|

Kleinere Produktionen vom Weingut Schloss Frankenberg sind gekennzeichnet durch das rote Etikett.

Die Scheurebe ist nach ihrem Züchter Georg Scheu benannt, der 1916 Riesling mit Buketttraube, einer Kreuzung von Silvaner und Trollinger, kreuzte. Die Weißweine sind, trocken ausgebaut, erinnern mit ihren würzigen Aromen von schwarzen Johannisbeeren und/oder Stachelbeeren oft an Sauvignon Blanc, hinterlassen jedoch meist einen intensiveren Eindruck.

2016 SCHEUREBE

Scheurebe trocken Schloß Frankenberg 0,75 Ltr.

Lage: Louisenberg

Diese Scheurebe zeigt, welches Potenzial in der häufig sehr unterschätzten Rebsorte steckt. Der Wein erinnert deutlich an herausragende Sauvignon Blancs – rassig, pikant, fruchtig, mit frischen Würznoten. Er harmoniert gerade ideal mit nicht allzu scharfen asiatischen Speisen. Oder man genießt ihn einfach nur als Sommerwein.

Der Rote Traminer, auch Gewürztraminer genannt, stammt wahrscheinlich aus Südosteuropa. Seit dem 11. Jahrhundert wurde die Rebe im Ort Tramin (Südtirol) kultiviert. In Deutschland ist sie seit etwa 1500 im Anbau. Die Weine sind relativ säurearm und haben herrlich intensive Aromen, die im Duft stark an Rosen erinnern.

2015 ROTER TRAMINER

Traminer trocken Schloß Frankenberg 0,75 Ltr.

Lage: Louisenberg

Die trockene Variante ist ein eher untypischer Traminer als die herkömmlichen. Eine Bukettbombe, die mit ihrem intensiven Duft nach Rosen, Akazienhonig und etwas Ingwer sofort alle Geruchssinne für sich vereinnahmt.

Im Mund präsentiert er sich körperreich und lang anhaltend. Er passt ganz hervorragend zu Blauschimmelkäse – oder einfach nur als Aperitif.

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