Silvaner: Von der Donau nach Franken

2018-12-06T12:26:18+00:006. Dezember 2018|Wein|

Der Silvaner gelangte im 17. Jahrhundert aus dem österreichischen Donauraum nach Deutschland. Der erste urkundliche Nachweis geht auf 1659 zurück, als im unterfränkischen Castell (bei Kitzingen) Silvaner, auch „Österreicher“ genannt, gepflanzt wurde. Sechs Jahre später ließ der Abt des Klosters Ebrach Silvaner-Reben in die Lage Würzburger Stein setzen.

In Franken wurde diese Weißweinrebe eine der Leitsorten. Der Silvaner reagiert empfindlich auf Winter- und Spätfroste und sollte daher nicht in allzu tief liegende Lagen gepflanzt werden. Die Trauben ergeben bei guter Reife und nicht zu hohem Ernteertrag sehr harmonische Weine mit zarter Frucht und einer feinen, moderaten Säure. Weine, die durchaus elegant werden können und oft unterschätzt werden.

2015 GRÜNER SILVANER

Silvaner trocken Schloß Frankenberg 0,75 Ltr.

Lage: Wolfsgrube

Ein sehr ausgewogener Silvaner, der trotz seiner Cremigkeit und milden Säure nicht den sortentypischen Duft von frischem Heu vermissen lässt.

Ein eher kräftiger Vertreter, wie es seinem Jahrgang entspricht. Er kann nicht nur in der Spargel-Saison genossen werden, sondern – aufgrund seines Körpers – das ganze Jahr über auch sehr gut zu weißem Fleisch.

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